Strassen gerechter umverteilen

VCS-Strasseninitiative
Strassen teilen - mehr Platz und Schub für den umweltfreundlichen Verkehr
Die VCS-Strasseninitiative bringt Schub...
- verteilt den Strassenraum gerecht und effizient und bringt FussgängerInnen, Velofahrende und Fahrgäste sicher und konfliktfrei voran.
- bringt mehr PendlerInnen in den Sattel und stärkt die Mobilität in der Stadt (BS) und zwischen den Dörfern (BL).
- macht den Strassenverkehr leiser und entspannter.
- BS: hilft die Städte-Initiative umzusetzen.
- BL: setzt auf saubere Mobilität und hilft gegen den Verkehrskollaps.
Sicher, umweltfreundlich, mobil: Die Strasseninitiative bringt Schub fürs „Strassen-sharing“.
Der VCS beider Basel lanciert in Basel-Stadt und Basel-Landschaft je eine gleichlautende Volksinitiative: "Strassen teilen - JA zum sicheren und hindernisfreien Fuss-, Velo- und öffentlichen Verkehr (Strasseninitiative)". Die VCS-Strasseninitiative will den FussgängerInnen und Velos auf den Hauptverkehrsachsen (BS: Verkehrsorientierte Kantonsstrassen; BL: Kantonsstrassen mit täglich mehr als 5'000 Fahrten) mehr Platz und Sicherheit verschaffen und den öffentlichen Verkehr an Lichtsignalanlagen konsequent bevorzugen. FussgängerInnen, Velos, Tram und Bus sollen in der Region endlich mehr Schub erhalten, damit der Umstieg auf die umweltfreundlichen Verkehrsmittel gelingt.
Auf den wichtigen Verkehrsachsen der Stadt, der Agglomeration und in den Ortszentren dominiert heute das Auto. FussgängerInnen sind gefährdet, Velos werden verdrängt, Tram und Bus bleiben immer wieder im Stau stecken. Das soll anders werden. Der VCS will die Verkehrsfläche der Hauptachsen neu verteilen. Die VCS-Strasseninitiative verlangt durchgängige Trottoirs und sichere Strassenquerungen für die FussgängerInnen. Velofahrende erhalten sichere Radwege und Velostreifen. Wo der Platz dafür fehlt, soll innerorts Tempo 30 auch auf Hauptachsen für die Verkehrssicherheit sorgen. Die Fahrgäste von Tram und Bus erhalten an den Lichtsignalanlagen konsequente Vorfahrt.
Massnahmen für den Umstieg
Wer mehr umweltfreundlichen Verkehr ernten will, muss die Strassen entsprechend gestalten. Das unausgeschöpfte Potenzial ist riesig: Im Alltagsverkehr ist heute die Hälfte aller Autofahrten kürzer als fünf Kilometer, jede achte sogar kürzer als ein Kilometer. Das sind ideale Distanzen, die in weniger als fuünfzehn Velo- bzw. Fussminuten zurückgelegt werden können. Viele wären denn auch bereit, vermehrt aufs Velo umzusatteln, wenn sie sich im Stadt- und Agglomerationsverkehr sicher fühlen könnten. Tram und Bus werden umso attraktiver, wenn sie staufrei voran und fahrplanmässig ankommen. Die VCS-Strasseninitiative schafft den Platz und die Voraussetzungen, damit der Umstieg gelingt.
Umweltschutzgesetz konkretisieren
Die Umweltschutzgesetze von Basel-Stadt und Basel-Landschaft verlangen seit über zwanzig Jahren, dass "Fussgängerinnen und Fussgänger sowie der nichtmotorisierte und der öffentliche Verkehr gegenüber dem privaten Motorfahrzeugverkehr bevorzugt und vor vermeidbaren Behinderungen und Gefährdungen geschützt werden" müssen. Davon merkt man noch immer
wenig. Die VCS-Strasseninitiative macht konkrete Vorgaben, wie der versprochene Vortritt und Schutz auf den Hauptverkehrsstrassen umgesetzt werden soll.
Weitere Auskünfte:
Stephanie Fuchs, Geschäftsführerin; 061 311 11 77, 076 584 11 77
Anita Lachenmeier-Thüring, Co-Präsidentin; 061 681 16 33, 076 358 70 03
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